Bericht Trainingswettkampf 5.3.2017

Treffpunkt der 63 Schützen für den 3. Wettkampf war Schattendorf.

Der ansässige Sportschützenverein empfing die Teilnehmer, wie die Jahre zuvor, aufs herzlichste. Schützenmeister Paul Lampl und die Kollegen vor Ort hüllten die Wettkampfteilnehmer in eine Atmosphäre eines freundschaftlichen Willkommenseins. Vielen Dank! Das tat gut. Halbzeit im Kettner-Frühlingscup.

In der ehemaligen Sandgrube wurden Platz und Maschinen derart räumlich ausgenutzt, dass man die Hingabe an diesen Sport bei jeder Taube spüren konnte. Ein echtes Kleinod. Sehenswert, schießenswert, schätzenswert! Noch bevor es losging wurde allerdings das zweite Kapitel der Psychotricks aufgeschlagen. Wegen der Nähe der Ziele spielten diesmal nicht die Patronen sondern die Chokes die vermeintlich entscheidende Rolle. Jeder schraubte gewissermaßen selbstbewußt und demonstrativ mehr Treffer in die Läufe. Man fragte nicht nach, tat aber gleiches für beste Resultate. Es schien als würde der Wettkampf dadurch bereits vor dem ersten Schuss entschieden werden können. Dennoch mussten sich aber die Rotten für das Pflichtprogramm, also den Wettkampf selbst, aufmachen, um mit den gewählten Chokes tatsächliche Treffer abzuliefern. Dafür traten Schützen aus Ungarn, Rumänien, der Slowakei und Österreich bei bestem Wetter an.

Die Ziele waren fast ausnahmslos nah, was die Sache aber nicht leichter machte, denn raffiniert flogen die Wurfscheiben vor wechselnden Hintergründen allemal. So mancher Rollhase blieb ob nah, ob fern und trotz guter Sichtbarkeit ganz. Die Verwunderung über das Fehlen war groß. Ratlos drehte sich der eine oder ander Schütze um. „Hinten vorbei!“ „Vorne vorbei!“ Gegenteilige, sich widersprechende Expertisen gab es gratis und zu spät. Bei den Doubletten brachten wechselnde Geschwindigkeiten zusätzliche Raffinesse in den Wettkampf. Ein schöner, durchdachter und freudvoller Bewerb. Die Stimmung war dementsprechend ausgezeichnet und wer nicht dabei war, hat wirklich etwas verpasst. Gewonnen wurde schließlich mit 94 Treffern! Den ersten Platz erzielte damit Josef „Fefi“ Melcher, vor Michael Traupmann mit 93 Treffern. 87 Treffer und somit Platz 3 teilten sich Christoph Rohner und Martin Felbermair. Herzliche Gratulation! Spannend bis zum Schluss blieb es auch bei den Damen und bei den Senioren 2. In der jeweiligen Klasse konnten sich Antonia Hartig und nun schon zum zweiten Mal Franz Veit durchsetzen! Er scheint ebenso wie Rainer Geiselmayr für diese Saison in Höchstform zu sein. Details sind unter Ergebnisse zu finden. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an Sandra Scherr, die nicht nur in Schattendorf hervorragende Arbeit geleistet hat sondern gleich nach der letzten geschossenen Wurfscheibe die ersehnten Ergebnisse bereitstellte.

Wir wollen nun abschließend aber auch das Geheimnis um die Chokes lüften. Der Sieger veränderte vor dem Wettkampf nichts. Wie immer schoß er mit Voll- und Halbchoke und traf mehr als seinen Gegnern lieb war. In diesem Zusammenhang ist auch Folgendes erwähnenswert: Vor einem Jahr auf einem anderen Schießplatz demonstrierte unser Fefi einem Neuling im Flintensport, dass auch mit 24 Gramm Subsonic-Patronen sowie Skeet-Bohrungen 60 Meter entfernte Wurfscheiben regelmäßig zu treffen sind. Vielleicht liegt es leider doch zum größten Teil am Können des Schützen und weniger an den Chokes die wir gewählt haben.

Finale des Kettner Frühlingscups ist am 19.3. Es wird spannend!
 

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