Bericht Trainingswettkampf 4.3.2018

Als langjährige und verlässliche Partner des SCCA hießen uns die Schattendorfer unter der Leitung von Schützenmeister Paul Lampl sehr herzlich willkommen. Und eines sei gleich mit großem Dank bedacht: Der Schießplatz in Schattendorf und unsere Freunde dort waren besonders gut auf den dritten Wettkampf des Frühlingscups vorbereitet. Die ehemalige Sandgrube war zwar mit Schnee gefüllt, aber alle Wege sowie Bahnen für die Rollhasen wurden tags zuvor mittels Schneefräse frei gemacht. Somit konnten eine winterliche Idylle und 42 Schützen den Wettkampf nur zu einem wunderbaren Erlebnis machen. Und so war es auch!
 
Jedes Jahr, wenn wir uns in Schattendorf treffen, glauben manche, dass sie ohnedies alle Tauben im Griff haben, dass es keine Überraschungen gibt. Aber einige Positionen, die die Tauben bzw. Doubletten außergewöhnlich anspruchsvoll machten, ließen viele Teilnehmer verwundert zurück. Persönliche Rekorde konnten heuer nicht erzielt werden. Man hoffte auf ein hohes Resultat, musste aber viele Fehlschüsse wegstecken.
 
Speziell die Doppellooper-Doublette am Stand 4 erzeugte Staunen, Lachen und Kopfschütteln. Man wurde aber beklatscht und gefeiert, wenn man traf. Der Ring, aus dem man schoss, befand sich im Pistolenkanal. Die Sicht war somit beschränkt. Der Looper flog von links nach rechts, schmalseitig, direkt über den Kopf des Schützen. Die Wurfscheibe machte keine Spur auf und beschleunigte beim Sinken so schnell, dass kein zweiter Schuss möglich war. Zumindest für die meisten Wettkämpfer.
 
Herausfordernd war anfangs auch Stand 3. Die Taube F, die vom obersten Punkt der Sandgrube gewöhnlich auf den Schützen zufliegt, flog in den ersten beiden Runden nicht annähernd so weit auf den Ring zu, was das Vorhaltemaß besonders knifflig machte. Jeder atmete auf, als in den beiden folgenden Runden diese Taube wieder weiter flog. Der Rollhase auf Stand 1, der durch die geräumte Bahn raste, war teilweise nur halb zu sehen, ehe er an einer besonders geräumten Stelle ganz gesehen und somit geschossen werden musste, wollte man einen Treffer für sich verzeichnen. Und die Standardtauben? Diese wurden zum Durchatmen genutzt.
 
Scheinbar unbeeindruckt gewann schließlich Rainer Geiselmayer mit 90 Treffern vor Fefi Melcher (86) und Stefan Steiner (82). Bei den Damen siegte Regine Scheichenost (73), bei den Junioren Philipp Aschauer (76), bei den Senioren 1 Thomas Tschiederer (76) und bei den Senioren 2 Hermann Traussnigg (78). Wir gratulieren allen recht herzlich!
 
Nun sind die ersten 3 Wettkämpfe geschlagen und das Finale am 18.3. naht. Wie jedes Jahr zählt das beste Ergebnis der bisherigen Wettkämpfe und jenes des kommenden für die Endwertung. Wir freuen uns schon sehr auf Euer Kommen!
 

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